Proteine (Eiweiß)

von Sibylle Sauter

Teil 2.

Essenzielle Aminosäuren:

Isoleucin,
Methionin,
Tryptophan,
Leucin,
Phenylalanin,
Valin,
Lysin,
Threonin

Die Qualität eines Eiweißes wird durch den Begriff "biologische Wertigkeit" gekennzeichnet. Je ähnlicher das Aminosäurenmuster des Nahrungsproteins der Zusammensetzung des körpereigenen Proteins ist, desto höher ist seine biologische Wertigkeit.

Die biologische Wertigkeit eines Proteins sagt aus, wie viel Gramm Körperprotein aus 100 g Nahrungsprotein gebildet werden können.

Empfehlenswerte Lebensmittel mit Protein von hoher biologischer Wertigkeit sind fettarme Milch- und Milchprodukte (z.B. Molke), mageres Fleisch, Fisch und Eier. Jedoch sollte die empfohlene tägliche Proteinzufuhr nicht nur mit tierischen Produkten gedeckt werden. Auch pflanzliche Lebensmittel wie Brot, Getreideflocken, Kartoffeln und Hülsenfrüchte (z.B. Soja) enthalten beträchtliche Proteinmengen. Durch die Kombination von tierischem mit pflanzlichem Eiweiß oder auch von verschiedenen pflanzlichen Eiweißen kann insgesamt eine viel höhere biologische Wertigkeit erzielt werden, als dies durch ausschließlich tierische Eiweißzufuhr möglich wäre. Man spricht in diesem Zusammenhang vom Ergänzungswert der Eiweiße

Besonders günstige Nahrungsmittelkombinationen, die die biologische Wertigkeit von Protein erhöhen, sind beispielsweise
- Getreide und Hülsenfrüchte (z.B. Linsen und Spätzle)
- Getreide und Milchprodukte (z.B. Müsli, Vollkornbrot mit Käse)
- Kartoffeln und Ei (z.B. Bauernfrühstück)
- Kartoffeln und Milchprodukte (z.B. Pellkartoffeln mit Quark)

Auch bei vegetarischer Ernährung kann also eine hochwertige Proteinversorgung erreicht werden. 

 

 

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