
von Reiner Semmel
Unter Keimlinge werden gekeimte Samen verstanden. Diese bereichern die ausgewogene und vollwertige Ernährung, da sie reich an Vitaminen, Spurenelemente, Ballaststoffe und Mineralien sind. Es gibt eine Vielfalt an Samen, die sich als Keimgetreide eignen. Beispielsweise sind das Radieschen, Rettich, Kresse, Samen von Senf, Sesam, Sojabohne, Mungobohne, Linsen Gerste, Hirse, Dinkel und Erbsen. Mit Keimlingen lassen sich Salate, Fleischgerichte, Fischgerichte, Suppen und Aufläufe verfeinern. Auch können sie als Brotbelag verwendet werden.
Wer Keimlinge selber ziehen möchte, sollte darauf achten Samen zu verwenden die ein Bio-Siegel tragen. Dieses Saatgut ist frei von Pestiziden und ist keimfähig. Weiter gibt es im Handel Schalen und Gefäße für die Keimlingszucht. Es sollte ein heller Standort gewählt werden, wo die Zucht nicht direkt dem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Je nach Art des Saatguts muss es für mehrere Tage in Wasser eingeweicht werden. Nach etwa drei bis fünf Tagen kann je nach Sorte geerntet werden. Sobald sich Schimmel ansiedelt, muss die gesamte Kultur entsorgt werden.
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