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Pippig, Uta

von Reiner Semmel

Die ehemalige deutsche Langstreckenläuferin Uta Pippig wurde am 7. September 1965 in Leipzig, Sachsen - ehemalige Deutschen Demokratischen Republik (DDR) -, geboren. Sie gewann mehrmals die DDR-Meisterschaften in Leipzig und wurde 1988 durch den Verband der DDR für die Olympischen Sommerspiele in Seoul, Südkorea, nominiert. Allerdings wurde sie von der Teilnehmerliste durch ihren Klub "ASK Potsdam" aus gesundheitlichen Gründen gestrichen. 1992 nahm sie sie bei den Olympischen Spielen in Barcelona teil und belegte den siebten Platz über zehn Kilometer. Auch hatte sie bei ihrer weiteren Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 1996 in Atlanta kein Glück. Hier musste sie aufgeben. Grund waren die auftretenden Ischiasprobleme nach etwa zwölf Kilometern.

Pippig gilt als die schnellste Marathonläuferin der Welt in den Jahren 1994 und 1998. 1999 wurde sie vom Deutschen Leichtathletik-Verbandes" (DVL) wegen Dopings rückwirkend für zwei Jahre vom 23. April 1998 bis zum 22. April 2000 gesperrt. Gegen diese Sperre ging die Athletin juristisch vor und das Verfahren wurde im Jahre 2000 mit einem Vergleich beendet.