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Body Mass Index (BMI)

von Reiner Semmel

Unter Body Mass Index (BMI) wird eine Maßzahl für die Bewertung des Körpergewichts verstanden. Diese Methode wurde von dem belgischen Astronom und Statistiker Lampert Adolphe Jacques Quételet entwickelt. 

Obwohl der BMI als Standard für Unter- beziehungsweise Übergewicht gilt, ist er umstritten. Dies liegt daran, dass weder die Zusammensetzung des Körpergewichts aus Muskel- und Fettgewebe noch die Statur berücksichtigt werden.

Der BMI wird wie folgt berechnet: Das Körpergewicht in Kilogramm wird durch das Quadrat der Körpergröße in Metern geteilt. Der so errechnete Wert sollte zwischen 19 und 24 liegen. Nach der Adipositas-Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegen die Werte von normalgewichtigen Personen zwischen 18,5 Kilogramm pro Quadratmeter und 24,9 Kilogramm pro Quadratmeter. Des Weiteren sollte ab einem Wert von 30 das Übergewicht behandelt werden, da die Gefahr von Begleiterkrankungen steigt.

Allerdings muss der so errechnete Wert noch interpretiert werden. Dies geschieht unter Zuhilfenahme von geschlechts- und altersabhängiger Bewertungskurven (Altersperzentilen). Denn Männer haben mehr Muskelmasse im Verhältnis der Gesamtkörpermasse als Frauen.