Vitamin K

von Reiner Semmel

Beim Vitamin K handelt es sich um eine Gruppe von Vitaminen. Diese sind die Vitamine K1, K2, K3 und K4. Des Weiteren gehört es zu den vier fettlöslichen Vitaminen. Die restlichen drei sind die Vitamine A, D und E. Vitamin K wird vor allem für die Produktion der Eiweißstoffe für die Blutgerinnung benötigt. Aus diesem Grund werden Präparate mit Vitamin K eingesetzt um die Blutgerinnung herabzusetzen. Diese Medikamente heißen Vitamin-K-Antagonisten. Es wird zum einen im Dünndarm produziert. Zum anderen gelangt es durch die Aufnahme von Nahrung in den Körper.

Die "Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V." empfiehlt eine Tagesdosis von 80 Mikrogramm für Männer und 65 Mikrogramm für Frauen. Säuglinge wird eine Vitamin K-Prophylaxe empfohlen. Beispielsweise sind folgende Lebensmittel reich an Vitamin K: Sauerkraut, Rosenkohl, Rotkohl, Spinat, Hühnerinnereien und Sonnenblumenöl.

Ein Vitamin K-Mangel ist selten. Bemerkbar kann sich solch ein Mangel beispielsweise durch Darmpilzerkrankungen machen. Eine Überdosis ist nur für Menschen relevant, die Vitamin-A-Antagonisten einnehmen, da die Wirksamkeit ihrer Medikamente herabgesetzt wird.