Vitamin D

von Reiner Semmel

Hinter dem Begriff Vitamin D versteckt sich kein einzelnes Vitamin sondern eine Gruppe von Vitaminen. Des Weiteren kann es vom Körper selbst unter mithilfe von ultraviolettes Licht (UV-Licht) hergestellt werden in Form des Vitamins D3. Dieses Vitamin wird auch als Cholecalcitriol bezeichnet und ist beispielsweise für einen konstanten Kalziumspiegel im Blut verantwortlich. Vitamin D2 oder Ergocalciferol genannt, stellt der Körper aus pflanzlichen Sterinen her. Es wird beispielsweise als Krebsschutz eingesetzt. Zusätzlich gibt es noch folgende Vitamine D1, D4 und D5.

Ein Mangel an Vitamin D macht sich zum Beispiel als Rachitis bei Kindern, schlechte Zahnbildung, schwache Muskulatur und Osteoporose bemerkbar. Osteoporose ist eine Knochenkrankheit, bei der Knochen durch den Abbau porös werden.

Die empfohlene Tagesdosis beträgt fünf Mikrogramm. Dieser Wert gibt die "Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V." heraus. Säuglinge, die jünger als ein Jahr sind und Menschen, die älter als 65 sind benötigen zehn Mikrogramm. Vorausgesetzt es wird genügend UV-Licht aufgenommen. Vitamin D ist beispielsweise in Fisch, Eiern, Milch und Butter vorhanden.