Rochat-Moser, Franziska

von Reiner Semmel

Die schweizerische Langstreckenläuferin Franziska Rochat-Moser wurde am 17. August 1966 in Herzogenbuchsee, Kanton Bern, geboren. Sie begann als Orientierungsläuferin und mit 18 Jahren wurde sie in dieser Disziplin schweizerische Meisterin. 1991 gewann sie den 25-Kilometer-Straßenlauf und ein Jahr später den Marathon des Hauts-de-Seine.

Zu ihren großen Erfolgen gehört ihr Sieg des Frankfurter Marathons 1994. Ein weiterer Höhepunkt ist ihre Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen in Atlanta 1996, wo sie den 18. Platz belegte. Im gleichen Jahr lief sie auf den dritten Platz beim Berliner Halbmarathon und gewann den New-York-Marathon ein Jahr später mit einer Zeit von 2:28:43 Stunden. 

Im Herbst 2001 trat Rochat-Moser vom Wettkampfsport zurück. Sie verstarb am 7. März 2002 in Lausanne. Sie erlag ihren schweren Verletzungen, die sie sich im Schweizer Kanton Waadt bei einem Lawinenunglück zuzog. Sie war nicht nur Langstreckenläuferin sondern auch diplomierte Juristin und leitete mit ihrem Mann Philippe ein Gourmet-Restaurant in der Nähe von Lausanne.