Muskelkrämpfe

von Reiner Semmel

Muskelkrämpfe treten spontan auf. Bei ihnen handelt es sich um sehr schmerzhafte ungewollte Muskelanspannungen. Sportler können vor einem Muskelkrampf unter kleinere unwillkürliche Muskelzuckungen leiden. Die Krämpfe führen zu einer starken Einschränkung der Bewegungsfähigkeit und der Sportler muss aufhören. 

Muskelkrämpfe, die während dem Sport auftreten, werden als belastungsassoziierte Muskelkrämpfe bezeichnet. Sie sind normalerweise harmlos und lassen sich auf individuelle Verhaltensfehler zurückführen. Des Weiteren kann ein Magnesiummangel zu Muskelkrämpfen führen. Diese Krämpfe treten auch außerhalb von sportlichen Aktivitäten auf. 

Muskelkrämpfe können in den Waden, Oberschenkeln, Fußsohlen und Zehen auftreten. Tritt ein Krampf auf, sollte sofort die Belastung abgebrochen und der entsprechende Muskel gedehnt werden. Bei einem Wadenkrampf wird der Fuß in die Streckstellung gedrückt. Dagegen wird bei Krämpfen in der Oberschenkelrückseite in Rückenlage das Kniegelenk gestreckt und gleichzeitig das Hüfgelenk gebeugt. Auch hilft kaltes Wasser die Krampfneigung herabzusetzen. 

Muskelkrämpfe können vorgebeugt werden indem die Belastungsintensität und der Umfang während des Trainings langsam gesteigert wird. Auch Bäder, Sauna und Massagen nach dem Training helfen dabei den Krämpfen entgegenzuwirken.