Fersenlauf

von Reiner Semmel

Es gibt drei Laufarten, den Vorfußlauf, den Mittelfußlauf und den Fersenlauf. Der Fersenlauf wird auch Rückfußlauf genannt. Bei dieser Lauftechnik wird auf dem Fersenaußenrand aufgesetzt. Dann knickt der Fuß leicht nach innen. Liegt die ganze Sohle auf, wird über den Großzehballen nach vorne abgerollt. Dieser Laufstil wird für längere Strecken am häufigsten verwendet.

Dies hängt damit zusammen, dass er weniger anstrengend ist wie der Ballenlauf. Allerdings wirkt die Landung durch den Aufprall über die Ferse härter und schneller auf die Gelenke. Diesen Umstand versuchen die meisten Laufschuhe durch zusätzliche Dämpfung entgegenzuwirken. Es gibt aber auch natürliche Dämpfungsmechanismen. Diese nehmen die Landekräfte in Form von der Einwärtsbewegung des Fußes (Pronation) und durch die Einsenkung des Fußgewölbes auf. Um erwiesenermaßen sanft und gelenkschonend zu laufen, raten Sportwissenschaftler möglichst leise zu laufen.

Der Fersenlauf ist im Gegensatz zum Ballenlauf keine natürliche Lauftechnik des Menschen. Des Weiteren wurde noch nicht wissenschaftlich vollständig geklärt wie hoch die Belastung auf die Gelenke beim Fersenlauf Rückfußlauf sind.