Fahrtspiel

von Reiner Semmel

Das Fahrtspiel, auch Fartlek genannt, wurde 1930 von Gösse Holmér in Schweden erfunden. Hierbei handelt es sich um ein Spiel mit der Geschwindigkeit. Dadurch ist ein Mix aus verschiedenen Laufformen möglich. Dieser kann kurze Sprints, lang gezogene Steigerungsläufe, Hügellauf und Trabpausen beinhalten. 

Diese Laufform eignet sich besonders fürs Gelände, da die Belastungsdauer durch die Wahl von Geländemarkierungen vorgegeben wird. Geländemarkierungen können Hügel, Kreuzungen oder Bäume sein. Das Tempo wird selbstständig gewählt. Allerdings sollten sich schnelle und langsame Geschwindigkeiten abwechseln. Auch ein wechselnder Bodenbelag bietet sich an, da auf Asphalt die Muskelgruppen anders belastet werden wie auf weichem Untergrund. 

Ziel dieses Trainings ist es neue Reize zu schaffen. Des Weiteren werden sie durch das Wechselspiel zwischen intensivem und regenerativem Laufen schneller. Auch kann das hohe Tempo durch das Fahrtspiel mehrere Minuten eingehalten werden.

Es gibt verschiedene Varianten des klassischen Fartlek: Schwedisches Fahrtspiel und Polnisches Fahrtspiel. Die letztere Laufform erinnert an ein Intervalltraining, da die Tempowechsel klar definiert sind.