Endorphine

von Reiner Semmel

Endorphine werden im Körper in Extremsituation selbst produziert und sind Neurotransmitter mit opiatähnlicher Struktur. Diese Drogen wirken beispielsweise schmerzhemmend, angstlösend, beruhigend und erhöhen die Wahrnehmung. Sie werden auch als Glückshormone des Körpers bezeichnet.

Auch werden diese Transmitter für die Entstehung von Euphorie mitverantwortlich gemacht. Damit Endorphine ausgeschüttet werden, bedarf es nicht viel. Bereits eine kleine Menge des Hormons wird durch Sonnenstrahlen gebildet. Auch kann der Verzehr von bestimmen Gewürzen wie Chili, positive Erlebnisse und Verletzungen die Produktion ankurbeln.

Für das Glücksgefühl nach einem Lauf muss ein erhöhter Endorphin-Spiegel im Blut vorliegen. Dieser kann durch die Dauerbelastung und durch das lindern der Schmerzen verursacht werden. Mittlerweise ist wissenschaftlich belegt das Endorphine das seelische Befinden und die Schmerzschwelle beeinflussen.

Die schottischen Forschern Hughes und Hans Kosterlitz wiesen die Endoprhine 1975 im Zwischenhirn eines Schweines nach. Deshalb lautete der erste gebräuchliche Name Enkephaline welches vom griechischen Wort enkephalos abstammt. Enkephalos heißt auf deutsch im Kopf.