Dauerlauf, regenerativ

von Reiner Semmel

Beim regenerativen Dauerlauf handelt es sich um einen langsamen Dauerlauf (LDL). Dieser Lauf dient der Erholung und der Kompensation. Bei einer Kompensation kann es sich um die Mobilisierung eigener funktioneller Reserven handeln. Auch kann es eine Steigerung der Tätigkeit anderer Funktionspartner bedeuten.

Bei einem langen LDL werden Kraftzellen in den Muskeln aufgebaut. Diese sind für eine effektivere Energiebereitstellung im Muskel notwendig. Die Energie steht dem Körper nach der Umwandlung von Kohlenhydrate (Glykogen) und Fette zur Verfügung. Hierfür brauchen die Muskeln Sauerstoff. Für Fette wird mehr Sauerstoff benötigt wie für Glykogen.

Ein positiver Effekt ist die Stärkung der Beinmuskeln und die der Rumpfmuskulatur. Daneben werden die Psyche und das Selbstbewusstsein geschult. Des Weiteren verbrennen Muskeln Fett, wenn sie genug Sauerstoff bekommen. 

Die Herzfrequenz bei diesem Dauerlauf liegt zwischen 65 und 75 Prozent des Maximalpulses. Dies entspricht beispielsweise einem Puls von 117 bis 135 bei einer maximalen Herzfrequenz von 180 Schlägen pro Minute.