Darmstörungen

von Reiner Semmel

Darmstörungen können viele Ursachen haben. Eine grobe Einteilung kann wie folgt erfolgen in funktionelle, chronische, entzündliche und körperliche Krankheitszeichen, wie sie bei depressiven Menschen auftreten können. Im Fall das eine Depression vorliegt, können diese Beschwerden durch Medikamente wie Antidrepessiva oder durch die Erkrankung selbst ausgelöst werden.

Funktionelle Darmstörungen sind weit verbreiten und können durch Stress und Ärger entstehen. Sie können sich durch eine ausgeprägte Verstopfungsneigung oder hartnäckigem Durchfall bemerkbar machen. Therapiert werden kann diese Störung beispielsweise durch eine faserreiche Kost, Wärmeanwendungen, Fencheltee und lokale Entleerungshilfen wie Zäpfchen.

Die chronischen Darmstörungen können bei zu schneller, zu häufiger und vom zu späten Verzehr großer Nahrungsmengen auftreten. Auch kann eine falsche Nahungsauswahl zu einer Schädigung der Darmflora verantwortlich sein. Außerdem bewirkt diese Störung eine Mangelernährung aller Organe und es können Leberschädigungen entstehen.

Eine Darmentzündung ist eine entzündliche Darmstörung, die zum Beispiel durch Viren oder Bakterien hervorgerufen wird. Symptome sind Durchfall oder Übelkeit.