
von Reiner Semmel
In den vereinigten Staaten von Amerika fand etwa Mitte der 1980er Jahre eine Neubelebung des Laufsports statt. Dies zeigt sich in der stetig wachsenden Zahl und Größe von Citymarathons. An diesen Laufveranstaltungen nehmen jährlich mehrere zehntausend Läufer teil. Die Palette bei den Läufern reicht vom Gelegenheitsläufer bis zum Weltrekordläufer.
Inzwischen hat gewissermaßen jede Stadt beziehungsweise Region einen eigenen Stadtmarathon. Zu den bekanntesten gehören beispielsweise der ING New-York City-Marathon, Boston-Marathon, Chicago-Marathon, London-Marathon, Wien-Marathon, Berlin-Marathon und der Hamburg-Marathon.
Der New-York City-Marathon gilt als Mekka unter den Teilnehmern. Er findet immer am ersten Sonntag im November in New York statt. Er gehört neben dem Boston-Marathon und dem Chicago-Marathon in den Vereinigten Staaten von Amerika zu den größten und wichtigsten Laufveranstaltungen. Der Bosten-Marathon wird jährlich am dritten Montag im April, am Patriot?s Day, ausgetragen. Zum ersten Mal fand dieser Lauf am 19. April 1897 statt. Beim Wien-Marathon handelt es sich um den größten österreichischen Stadtmarathon.