
von Reiner Semmel
Carboloading stammt aus Skandinavien und ist ein Verfahren um vor einem Wettkampf die Kohlenhydratreserven des Körpers zu vergrößern. Dieses Verfahren wurde mit der Zeit angepasst, da es viele Nachteile besitzt. Ein Nachteil ist beispielsweise die nervale Ermüdung, beschädigte Muskelzellen und hormonelle Disbalancen können den Rennerfolg gefährden. Weiterer Nachteil sind die langen Trainingseinheiten, die für eine komplette Leerung der Speicher benötigt werden. Denn beim traditionellen Carboloading wird eine Woche lang vor dem Wettkampf bei einer kohlenhydratarmen Ernährung trainiert. Diesem Training ging ein erschöpfendes Training voraus. Ziel ist es die Glykogenspeicher in den Muskeln vollständig zu leeren. Erst drei Tage vor dem Wettkampf wird mit dem Training pausiert und mit einer kohlenhydratreichen Diät angefangen. Dadurch werden die Kohlenhydratspeicher befüllt. Die Speicher nehmen jetzt mehr auf als anfangs zur Verfügung stand. Dies wird als Superkompensation bezeichnet.
Die Flüssigkeitszufuhr ist beim Carboloading genauso wichtig wie die Ernährung. Eine ausreichende Menge beträgt mindestens 2,5 Liter am Tag.
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