Berglauf

von Reiner Semmel

Laufsport hat positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem und dem Bewegungsapparat. Das trifft auch auf den Berglauf zu. Besonders das Hinauflaufen des Berges fördert die Kondition und die exzentrische Muskelbelastung. Exzentrische Muskelbelastungen sind bei Brems- und Auffangbewegungen wichtig. Das Herunterlaufen ist umstritten. So soll das längere bergab Laufen die Gelenke stärker belasten. Das Verletzungsrisiko soll bei trainierten Spitzensportlern allerdings gering sein.

Es gibt verschiedene Formen beim Berglauf. So gibt es den Bergmarathon mit einer Länge von 42,195 Kilometer und einer Höhendifferenz von mindestens 1.000 Meter. Beim Ultraberglauf muss mindestens eine Höhe von 2.000 Meter auf einer Länge von mindestens 50 Meter bewältigt werden. Daneben gibt es noch den Straßenlauf auf einen Berg, den so genannten Straßenberglauf. Daran lässt sich gut erkennen, dass Bergläufe über unterschiedliche Distanzen und Höhendifferenzen gelaufen werden können.

Daneben werden in Großbritannien zu dem Bergläufe ausgeschrieben, bei denen die Läufer sich selbst einen Weg zum Gipfel des Berges suchen. Dadurch kann diese Laufform auf verschiedenen Untergründen stattfinden.