Barfußlaufen

von Reiner Semmel

Barfußlaufen ist die natürlichste Laufform. Obwohl der Fuß keine großartig gepolsterte Areale und Luftkissen zur Verfügung hat um das Körpergewicht weich abzufangen. Trotzdem ist er in der Lage durch sein kompliziertes Gebilde sehr hohe Druckbelastungen abzufangen.

Der Untergrund zwingt den Läufer zudem zu einer gesunden Fußhaltung. Beim Barfußlaufen wird weiter eine stoßfreie und gelenkschonende Gangart entwickelt. Aus diesem Grund wird diese Laufform von Laufsportlern und Sportmedizinern als Trainingsergänzung für das Lauftraining empfohlen. Weitere Vorteile sind der Aufbau und die Stärkung der Fuß- und Wadenmuskulatur. Auch wird durch das Barfußlaufen das Risiko von Fußschäden wie Senkfüßen, Plattfüßen oder Spreizfüßen verringert. Ein weiterer Vorteil ist das der Organismus durch diese Laufform abgehärtet wird und dadurch resistenter gegen Erkältungskrankheiten wird. Eine halbe Stunde Barfußlaufen zudem reicht aus um die ganze Nacht über warme Füße zu haben, wenn auf einem angenehmen kühlen Grund gelaufen wurde. Im Winter reicht eine Minute stapfen im Schnee um dieselbe Wirkung zu erzielen.