Ausdauerbegriffe

von Reiner Semmel

Aerobe und anaerobe Ausdauer
Unter aerobe Ausdauer wird die Bereitstellung einer ausreichenden Sauerstoffmenge für die muskuläre Energiebereitstellung verstanden. Analog dazu ist anaerobe Ausdauer zu verstehen. Hier reicht die Sauerstoffzufuhr aufgrund der hohen Belastungsintensität nicht aus.

Allgemeine oder lokale Ausdauer
Die allgemeine Ausdauer beansprucht mehr Gesamtmuskelmasse als die lokale. Bei der lokalen Ausdauer werden weniger als ein siebtel der Gesamtmuskelmasse beansprucht. 

Kurz-, Mittel- Langzeitausdauer
Die Einteilung erfolgt nach dem Zeitfaktor. Die Wettkampfdauer beträgt bei der Kurzzeitausdauer (KZA) weniger als zwei Minuten, bei der Mittelzeitausdauer (MZA) sind es zwischen zwei bis zehn Minuten und die Langzeitausdauer (LZA) beträgt mehr als zehn Minuten. 

Statische oder dynamische Ausdauer
Die statistische Ausdauer bezeichnet die Ausdauerfähigkeit bei gehaltenen Übungen. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei der dynamischen Ausdauer um die Ausdauerfähigkeit bei Bewegungen.

Grundlagen- oder spezielle Ausdauer
Die Einteilung in Grundlagen- oder spezielle Ausdauer erfolgt nach der Spezifität. Grundlagenausdauer bezeichnet die sportunabhängige Ausdauer wie die Herz-Kreislauf-Kapazität. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei der speziellen Ausdauer um die sportspezifische Ausdauer.